Das schaurige Schulhaus

In diesem Schuljahr feiern wir drei Jubiläen: Den 70. Namenstag unserer Schule, das rote Backstein-Schulhaus (Haus II) wird 110 Jahre alt und Albert Einsteins 140. Geburtstag. Grund genug für uns, an seinem Geburtstag, dem 14.3., ab 15 Uhr ein großes Schulfest zu feiern.
Das Jubiläumsjahr starteten wir schon im Oktober mit einem tollen Projekt rund um das 110 Jahre alte Schulhaus II. In verschiedenen Recherchereisen sollte herausgefunden werden, warum die Caputher damals beschlossen, das Haus zu bauen, ob die Schulkinder so aussahen, wie heute, was sie gelernt haben. Es sollte gebastelt, gebaut, Theater gespielt, gezeichnet, sich gegruselt werden - und so das Schulhaus zu einem schaurigen, Geschichten erzählenden Ort verwandelt werden, das einer Geisterbahn gleich leuchtet, kracht, leise und laut erschreckt, amüsiert, informiert und unterhält.
Das Projekt war ein gemeinsames Vorhaben des Schulförderveriens und der Verlässlichen Halbtagsgrundschule mit integrierter Kindertagesbetreuung in Kooperation mit Doris Sprengel (Caputher Künstlerin) und Claudia Köppelmann (Caputher Innenarchitektin). Es wurde durch die Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg gefördert.

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DAS SCHAURIG-SCHÖNE SCHULHAUS war für mich in Vielem unerwartet anders, unerwartet vielfältig, voller witziger, humoriger Ideen und manchen Bezügen, die sich erst beim zweiten Hinschauen herstellten, oder auch gar nicht, weil die Zeit zu kurz und die Fülle zu groß waren. Auch dass die Geister nicht nur schauriger Art sind, sondern wie manche Leihgaben des Heimathauses zeigten - auch schön sind und etwas zu erzählen haben, wenn man sich die Zeit nahm hinzulauschen, und so gar nicht pädagogisch-geradlinig (aber gerade darum für mich "pädagogisch wertvoll“), sondern verspielt, witzig, phantasievoll und mit so vielen Handschriften der Kinder, den guten, kreativen Geistern dieses Hauses (das in seiner langen Geschichten sicherlich so manchen wirklich bösen Spuk und pädagogischen Horror gesehen hat, von dem das Theaterstück so drastisch und humorig zu erzählen wusste).
Mit welchem Ernst und Spaß alle bei der Sache waren, wenn - innerhalb eines Ideenrahmens - künstlerische und pädagogische Freiheit herrscht, in dem nicht „Müssen“ und „Sollen“ und das fertige Endprodukt im Blickpunkt stehen, sondern vielmehr der Prozess, so wichtig der Ernstfall der Präsentationen am Ende dann auch ist.
Ich freue mich auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr!
Ihr Graf Dracula

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In der zweiten Herbstferienwoche 2018 durfte ich am Projekt "Das Schaurige Schulhaus" teilnehmen. Die Kinder, die in der ersten Ferienwoche mit dabei waren, hatten schon eine ganze Menge vorbereitet.
So waren schon die gruselige Geisterbahn gestaltet, das Gruselmonster für den Rewe-Wettbewerb erschaffen, schöne Dekorationen gebastelt und sie haben auch Ausflüge unternommen.
Stellt euch vor, unser Gruselmosten hat sorgar den ersten Preis im Rewe-Wettbewerb gewonnen, und wir haben so 500 € für unsere Schule bekommen!

In der zweiten Ferienwoche haben wir uns schaurige Kostüme herausgesucht und haben für den Gruselmarkt sehr viele Sachen gebastelt. Ebenfalls gestalteten wir die große beleuchtete Gewitterwolke und testeten den Sound für die Geisterbahn. Wir überlegten, welche Plätze im Schulhaus geeignet sind, die Gäste zu erschrecken. Jolina und ihre Freundin dachten sich ein Theaterstück aus, welches zugleich gruselig und lustig war. Unsere fleißigen Betreuer - großen Dank an Doris - hatten noch viele weitere Ideen, die wir leider in der kurzen Zeit nicht umsetzten konnten. Am Halloweentag selber gab es ein gruseliges Büfett, bei dem Kinder und Eltern viele gruselig-leckere Sachen beigesteuert haben.

Das Projekt hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, beim nächsten Mal auch wieder dabei sein zu dürfen.
Lilly Engel

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Wart ihr alle da? Und wenn - hat es euch Spaß gemacht? Bestimmt, oder? Manche Gäste haben gesagt: "Die haben sich ja richtig Mühe gegeben!"
In der ersten Ferienwoche haben wir dafür ganz heftig gearbeitet. Die Kinder, die auch in der zweiten Ferienwoche dabei waren, konnten bis zum Mittwoch arbeiten.
Doris und Claudia (die Leiterinnen), ein paar Kinder und ich haben Tücher aufgehängt, es wurden Bilder angefertigt, ich hab die weißen Fußspuren im oberen Flur gelegt und wir haben das braune Tor im oberen Flur gebastelt. Das haben wir alles selber gemacht!
Emil

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Weitere Bilder vom Abschluss des Projektes aus unserer Grundschule gibt es mit einem Klick auf das Bild hier unten!