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Als wir ankamen, wurden wir freundlich begrüßt. Zuerst wurde uns erklärt, was das Geoforschungszentrum eigentlich macht. Dort erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Beispiel Erdbeben, Vulkane, das Klima und alles rund um unsere Erde. Auf dem Gelände gibt es auch noch andere Institute, die sich mit verschiedenen Themen beschäftigen. Danach starteten wir mit der Stationsarbeit.
Es gab drei spannende Stationen:
1. Kompassbau
Hier durften wir unseren eigenen Kompass bauen. Wir haben gelernt, wie man sich mit einem Kompass orientiert und warum die Nadel immer nach Norden zeigt. Das war richtig cool, weil unser Kompass am Ende wirklich funktioniert hat!
2. Augmented Sandbox
Das war besonders spannend! Die "Augmented Sandbox" ist ein Sandkasten mit moderner Technik. Wir konnten Berge und Täler aus Sand formen. Ein Computer und ein Beamer haben dann Farben und Linien auf den Sand projiziert. So konnten wir sehen, wo es hoch und wo es niedrig ist – fast wie auf einer echten Landkarte! Wenn man ein Tal gebaut hat, wurde es blau wie Wasser. So haben wir besser verstanden, wie Landschaften auf Karten gezeigt werden.
3. Orientierung mit Landkarten
Hier haben wir gelernt, wie man Karten richtig liest. Wir mussten Orte finden und herausfinden, in welche Himmelsrichtung sie liegen. Jetzt wissen wir auch, was ein Maßstab ist und was Höhenlinien bedeuten. Zum Schluss haben wir noch gelernt, dass es verschiedene Arten von Karten gibt, zum Beispiel politische und physische Karten.
4. Unterschiedliche Weltkarten
Wir haben außerdem erfahren, dass die Weltkarte, die wir im Unterricht nutzen, die Größen der Länder gar nicht richtig zeigt. Europa und Grönland sehen zum Beispiel viel größer aus, als sie eigentlich sind. Es gibt aber auch andere Weltkarten, bei denen die Flächen besser stimmen. Dafür sehen die Länder dort manchmal etwas verzerrt oder sogar ein bisschen lustig aus. Manche Weltkarten sind auch rund und nicht rechteckig. Das liegt daran, dass die Erde rund ist und man sie nicht perfekt auf eine flache Karte zeichnen kann. Irgendetwas stimmt immer nicht ganz – entweder die Größe, die Form oder die Entfernungen. Das fanden wir richtig spannend!
Am Ende des Tages haben wir eine Rallye über das Gelände gemacht. Dabei mussten wir Fragen zu den Gebäuden beantworten und haben noch mehr über das Gelände gelernt.
Am spannendsten fand ich die Information, dass früher Nachrichten nur über eine Station auf dem Telegrafenberg in Potsdam weitergeleitet werden konnten. Dafür gab es eine große Holzkonstruktion, mit der Informationen über weite Entfernungen geschickt wurden. Der Ausflug hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel Neues über die Erde gelernt.
Oskar Leopold Lück


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